Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko setzt sich für die Wiedereinführung des 15-Minuten-Takts der Paartalbahn zwischen Friedberg und Augsburg-Hochzoll ein. Diesbezüglich fordert der Abgeordnete die verantwortliche DB InfraGO AG auf, nach Beendigung der Bauarbeiten mit Beginn des Winterfahrplans 2026, den ursprünglichen 15-Minuten-Takt zwischen Friedberg und Augsburg-Hochzoll unverzüglich wieder einzuführen.
„Der 15-Minuten-Takt zwischen Friedberg und Augsburg-Hochzoll ist ein hervorragendes Angebot für die Fahrgäste. Er ist bestens mit dem ÖPNV vernetzt und wird deswegen gut angenommen. Wir haben lange für seine Einführung gekämpft und werden ihn jetzt auch verteidigen“, sagt Abgeordneter Peter Tomaschko.Unterstützung bekommt Tomaschko dabei direkt aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, mit dem der Abgeordnete seit Bekanntwerden des Wegfalls des 15-Minuten-Takts in engem Kontakt steht. Durch die Intervention des Abgeordneten hat das Verkehrsministerium in der Zwischenzeit bereits Maßnahmen ergriffen, um die Situation für die vielen Pendler nach Wegfall des 15-Minuten-Takts abzumildern. Im Auftrag des Freistaates Bayern pendelt zu den Hauptverkehrszeiten zusätzlich ein Zug pro Stunde zwischen Augsburg-Hochzoll und Friedberg, um Berufspendlern einen kurzen Anschluss von München nach Friedberg zu ermöglichen. Der Freistaat hat zur Erhaltung der Kapazitäten zudem auch die Züge zwischen Augsburg und Aichach bei der BRB in dieser Zeit in doppelter Länge bestellt.
Hintergrund des vorübergehenden Wegfalls des 15-Minuten-Takts zwischen Friedberg und Augsburg-Hochzoll sind großangelegte Schienensanierungsmaßnahmen der Deutschen Bahn in anderen Landesteilen des Freistaats Bayern. Aufgrund des großräumig umgeleiteten Schienengüterverkehrs über Augsburg und München, wo die RB 13 zwischen Augsburg-Hochzoll und Augsburg Hauptbahnhof die Gleise mit dem Fern- und Güterverkehr teilt, kann die RB 13 während der Bauarbeiten nun nur noch zweimal pro Stunde verkehren.
Tomaschko und das bayerische Verkehrsministerium weisen noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass der Erhalt der Schieneninfrastruktur, die Baustellenplanung und die Trassenvergabe im Aufgabenbereich des bundeseigenen Bahninfrastrukturbetreibers DB InfraGO AG liegen. Die vorübergehenden Ausdünnungen auf der Regionalbahnlinie RB 13 zwischen Friedberg und Augsburg-Hochzoll ab dem 7. Februar 2026 bis zum kommenden Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2026 sind ausschließlich auf die Korridorsanierungen der Bahn zurückzuführen. Am 7. Februar 2026 startet die erste Korridorsanierung der DB InfraGO AG in Bayern zwischen Nürnberg und Regensburg, die zweite Korridorsanierung in Bayern folgt dann ab dem 14. Juni 2026 zwischen Obertraubling und Passau.
In der vergangenen Woche bekräftigte das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gegenüber Tomaschko nochmals, dass der Freistaat einen dauerhaften Wegfall des 15-Minuten-Takts zwischen Friedberg und Augsburg-Hochzoll nicht akzeptieren werde und das Ministerium damit den Einsatz von Peter Tomaschko nach Kräften unterstützt. „Der Freistaat wird den Fahrplan nach Friedberg nach aktueller Planung ab dem kommenden Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2026 wieder im gleichen Umfang bestellen wie bis zum 6. Februar 2026“, bekräftigte das Verkehrsministerium gegenüber Tomaschko.
