Abgeordneter Tomaschko und Wissenschaftsminister Blume eröffnen Technologie Transferzentrum in Aichach

Wittelsbacher Land ist offiziell Hochschulstandort

11.02.2026

Ein Meilenstein für die Bildungsregion und den Wirtschaftsstandort Wittelsbacher Land: Mit der offiziellen Eröffnung des Technologie Transferzentrums (TTZ) im Gewerbepark Acht/300 in Aichach ist die Region nun Hochschulstandort – bodenständig, praxisnah und eng verzahnt mit dem Handwerk vor Ort. Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko, auf dessen Initiative der Aufbau des TTZ zurückgeht, freute sich, gemeinsam mit Wissenschaftsminister Markus Blume den Startschuss geben zu können.

„Es ist schön zu sehen, wie meine Idee, das Wittelsbacher Land durch das TTZ als Hochschulstandort zu etablieren, nun Früchte trägt“, so Tomaschko. Nach dem Spatenstich im August 2023 und ersten Veranstaltungen im vergangenen Jahr ist das TTZ nun offiziell eröffnet. Das Zentrum entstand in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Augsburg (THA), dem Landkreis Aichach-Friedberg, der Stadt Aichach und zahlreichen regionalen Unternehmen.
 
Das TTZ fungiert als Forschungs- und Versuchswerkstatt für Projekte im Handwerk und Bauwesen. Ziel ist es, die Expertise der Hochschule mit der Praxis vor Ort zu verbinden und gemeinsam innovative Lösungen für die heimische Baubranche zu entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf dem nachhaltigen Baustoff Holz, der im Landkreis eine lange Tradition hat und von vielen Betrieben genutzt wird.
 
Der Freistaat Bayern investiert über 100 Millionen Euro, um 15 neue Technologietransferzentren in Bayern zu entwickeln, die jeweils an regionale Hochschulen angegliedert sind. Das TTZ in Aichach wird dabei mit einer Anschubfinanzierung von 3,75 Millionen Euro unterstützt.
 
Peter Tomaschko dankte allen Beteiligten: „Ohne die Unterstützung des Freistaats, der Technischen Hochschule Augsburg, der Kommunen und der regionalen Unternehmen wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Das TTZ ist ein starkes Signal für Innovation, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region.“