Der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat Peter Tomaschko will die Kreisverwaltung grundlegend bürgernäher aufstellen. Kern seines Konzepts ist eine Serviceoffensive für eine effiziente, moderne und an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Verwaltung. „Das Landratsamt darf kein fernes Amt sein, sondern muss dort präsent sein, wo die Menschen leben. Das Amt muss zu den Menschen kommen, nicht die Menschen zum Amt“, betont Tomaschko.
Konkret plant Tomaschko, in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bürgermeistern Außenstellen des Landratsamtes als Bürgerbüros in Friedberg, Mering und Pöttmes einzurichten. Dort sollen zentrale Dienstleistungen des Landratsamtes wohnortnah angeboten werden. „Viele Anliegen lassen sich schnell und unkompliziert erledigen. Ich möchte erreichen, dass die Bürger dafür nicht jedes Mal nach Aichach fahren müssen“, so Tomaschko.
Ein zentrales Ziel sei es, Verwaltungsprozesse spürbar zu vereinfachen und zu beschleunigen. „Mein Anspruch ist klar: Geht nicht, gibt’s nicht. Die Verwaltung muss Lösungen möglich machen und nicht erklären, warum etwas angeblich nicht geht“, erklärt Tomaschko. Dazu gehören eine konsequente Digitalisierung, verbesserte Öffnungszeiten, kürzere Bearbeitungsfristen sowie die Einführung eines Verwaltungslotsen als persönlicher „Kümmerer“ für die Bürger. Der Landkreis soll zudem Modellregion für Bürokratieabbau werden.
In den geplanten Bürgerbüros sollen Bürgerinnen und Bürger direkt beraten werden, wenn nötig auch per Video in direktem Kontakt mit den zuständigen Sachbearbeitern. „Wichtig ist mir, dass Anliegen ernst genommen werden und die Verwaltung als Partner gesehen wird, nicht als Hürde“, so Tomaschko. Ergänzend dazu ist angedacht, dass der Landrat einmal im Monat auch persönlich in den Bürgerbüros vor Ort präsent ist, um den direkten Austausch zu suchen und Fragen und Probleme direkt anzugehen.
Auch im Landratsamt selbst will Tomaschko den Service ausbauen. Analog zu den planten Außenstellen will er ein „Bürgerbüro“ im Eingangsbereich einrichten, in dem kleinere Angelegenheiten montags bis freitags durchgehend und ohne Termin erledigt werden können, wie beispielsweise die Abholung von Führerscheinen oder andere einfache Verwaltungsvorgänge. „Service heißt für mich kurze Wege, klare Zuständigkeiten und echte Hilfsbereitschaft“, betont Tomaschko.
Sein Fazit: „Eine moderne Verwaltung muss sich an den Lebensrealitäten der Menschen orientieren. Wenn wir Verwaltung neu denken, gewinnen alle – die Bürger, die Kommunen und der Landkreis insgesamt.“