Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko ist in das Kuratorium der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz berufen worden. In Person von Tomaschko hat das Wittelsbacher Land im Kuratorium nun eine direkte Stimme beim Ausbau der Hochwasserschutzmaßnahmen.
„Die Gemeinden im Wittelsbacher Land spielen beim solidarischen Hochwasserschutz entlang der Paar eine entscheidende Rolle, deswegen ist es wichtig, dem Wittelsbacher Land im beratenden Kuratorium auch eine Stimme zu geben“, erklärt Tomaschko.Die konstituierende Sitzung des Kuratoriums der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz fand in den Räumen des Bayerischen Landtags statt. Das Kuratorium unterstützt auf ehrenamtlicher Basis die Interessen der ARGE Solidarischer Hochwasserschutz e.V. und steht dem Vorstand in beratender Funktion zur Seite, insbesondere bei politischen Fragen. „Als Mitglied des Kuratoriums sehe ich es als meine Aufgabe, den Kontakt zu den Mitgliedsgemeinden im Wittelsbacher Land zu halten und alle weiteren Maßnahmen zum Hochwasserschutz entlang der Paar zu koordinieren und mit den Bürgermeistern vor Ort im guten Einvernehmen abzustimmen“, so Tomaschko.
Im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums sicherten auch die Fraktionen von CSU und Freien Wählern im Bayerischen Landtag eine verstärkte politische Unterstützung zu. Klaus Holetschek, Fraktionsvorsitzender der CSU und Florian Streibl, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, nahmen an der Sitzung teil und bekräftigten, die geplanten Maßnahmen zum Hochwasserschutz entlang der Paar nach Kräften zu unterstützen. Insbesondere für das KI-gestützte Echtzeit-Frühwarnsystem für die Paarregion sind staatliche Fördergelder im Gespräch.
Mittlerweile vereint die ARGE 27 Städte und Gemeinden entlang der Paar aus den vier Landkreisen Pfaffenhofen a.d. Ilm, Neuburg-Schrobenhausen, Aichach-Friedberg und Landsberg am Lech. Neben der überregionalen Vernetzung setzen die Kommunen im Wittelsbacher Land aber auch seit Jahren selbst Akzente beim Hochwasserschutz. So wurden unter anderem in den vergangenen Jahren fast 11 Millionen Euro in die Rückhaltebecken in Merching und Putzmühle sowie in den Damm bei Steinach investiert. Auch die Planungen zum innerörtlichen Ausbau der Paar in Kissing und Mering schreiten stetig voran.
„Die ARGE zeigt, wie moderner Hochwasserschutz heute aussehen muss: abgestimmt, solidarisch, technologiegestützt“, sagt Tomaschko. „Dabei setzen wir bewusst auf moderne Technologien, um die Bevölkerung und unsere Einsatzkräfte bestmöglich zu unterstützen und vorzubereiten.“
