Im Rahmen einer zweitägigen Inforeise war die Enquete-Kommission „Bürokratieabbau“ des Bayerischen Landtags in Wien zu Gast. Ziel der Reise war der fachliche Austausch mit österreichischen Partnern zu Strategien für effizientere Verwaltungsprozesse und eine konsequente Digitalisierung.
Dabei wurden Gespräche auf höchster Ebene zum Bürokratieabbau geführt, unter anderem mit Sepp Schellhorn, Staatssekretär im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten. Er hat im Dezember 2025 ein Entbürokratisierungspaket in Österreich auf den Weg gebracht, das 113 Maßnahmen umfasst, um das Land schneller, digitaler und einfacher zu machen.
Der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko betonte die Bedeutung des grenzüberschreitenden Dialogs: „Bayern und Österreich sind eng miteinander verbunden – wirtschaftlich wie politisch. Gerade deshalb ist es wichtig, voneinander zu lernen und erfolgreiche Ansätze zu übernehmen.“
Im Mittelpunkt der Gespräche standen konkrete Maßnahmen zur Entlastung von Bürgern und Unternehmen sowie Best-Practice-Beispiele aus Österreich. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere die Digitalisierung ein zentraler Hebel für schlankere und schnellere Verwaltungsverfahren ist.
Tomaschko zog ein positives Fazit der Reise: „Der offene und konstruktive Austausch hat viele wertvolle Impulse geliefert. Wenn wir Bürokratie abbauen und gleichzeitig konsequent digitalisieren, stärken wir unseren Wirtschaftsstandort und sichern langfristig Wachstum und Arbeitsplätze.“
