Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko im Gespräch mit Beleghebammen am Friedberger Krankenhaus

Tomaschko: Hebammenhilfevertrag muss nachverhandelt werden

15.01.2026

Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko hat die Beleghebammen am Friedberger Krankenhaus besucht und sich über die Arbeit der freiberuflichen Hebammen informiert. In einem gemeinsamen Gespräch diskutierte der Abgeordnete mit den Hebammen, wie insbesondere die freiberufliche Tätigkeit der Beleghebammen gestärkt und eine faire Vergütung erreicht werden könne.

„Hebammen sind eine tragende Säule der medizinischen Versorgung rund um die Geburt. Ohne Beleghebammen würde die Geburtshilfe in Bayern an vielen Kliniken wegbrechen“, sagt Abgeordneter Tomaschko.
 
Umso ärgerlicher ist es für Tomaschko und die Beleghebammen, dass der Ende 2025 in Kraft getretene neue Hebammenhilfevertrag zu spürbaren Einkommenseinbußen für Beleghebammen führt und damit ein bewährtes und unverzichtbares Versorgungssystem gefährdet. Ausgehandelt wurde der Vertrag ausschließlich zwischen dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) und den Hebammenverbänden. „Als CSU-Landtagsfraktion setzen wir uns für eine faire Vergütung ein und haben die Vertragspartner bereits mehrfach aufgefordert, umgehend in Nachverhandlungen einzutreten, um die Zukunft der freiberuflichen Beleghebammen zu sichern“, erklärt Tomaschko.
 
„Die Beleghebammen am Friedberger Krankenhaus leisten in freiberuflicher Tätigkeit eine unverzichtbare Arbeit. Besonders ist dabei die sehr persönliche und individuelle Betreuung der Mütter – auch vor und über die Geburt hinaus“, sagt Tomaschko. „Im Bereich der Geburtshilfe haben wir in Friedberg dank der guten Zusammenarbeit der Beleghebammen und der Kliniken an der Paar sehr gute Rahmenbedingungen vor Ort, die wir unbedingt erhalten müssen. Eine faire Vergütung der freiberuflichen Beleghebammen ist dabei essentiell.“